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Freitag, Januar 12, 2007

Unsere erste Million!

Wir haben es geschafft! Das erste Mal in unserem Leben sind wir Millionaere. Wir dachten immer, zum Millionaer wird man entweder durch cleveres Arbeiten oder durch einen 6er im Lotto. Doch wir haben hier die ultimative Anleitung mit kleinstmoeglichem Aufwand:
Wir gingen morgens in die Bank in Luang Nam Tha und wechselten 200 USD und wir bekamen dafuer sage und schreibe 1'900'000 Kip! Dies waere allso geschafft! Leider rieselt das Geld jedoch sehr schnell durch die Finger, aber das liegt wahrscheinlich an der geringen Kaufkraft des Kip *lol*

Nun aber wieder zurueck in die Realitaet ;-)
Wir verbrachten ein paar Tage in Luang Nam Tha mit Umgebung erkunden, mit Massagen und Sauna, und der Organisation der Weiterreise.
Von Luang Nam Tha fuhren wir nach Muang Sing ganz im Norden von Lao (von dort sind es nur noch 10km zur Chinesischen Grenze). Die Fahrt fuehrte uns durch die NPA (National Protected Area), einem Naturschutzgebiet welches den Begriff "Jungle" wirklich verdient. Ein undurchdringliches Dickicht an Baeumen, Palmen und Bueschen. Nur die Strasse, auf welcher wir fuhren, schlug eine Schneise in den Jungle. Nach der zweistuendigen Fahrt erreichten wir dann Muang Sing. Das kleine Dorf lebt bis heute vorallem vom Trekking mit Farangs und dem Opium-Anbau. So war die erste Frage stets ob man Schmuck von den Bergstaemmen kaufen wolle, und im gleichen Atemzug, ob man ein bisschen Opium rauchen will (mit der Selbstverstaendlichkeit wie man einen Freund bei uns auf ein Bier einlaed :-) Urspruenglich gedachten wir dort ein Trekking zu machen, doch wegen diversen Umstaenden verzichteten wir darauf und erkundeten dafuer ein bisschen die Umgebung zu Fuss auf eigene Faust.



Am naechsten Tag ging es wieder zurueck nach Luang Nam Tha um den Bus nach Nong Kiaw zu erwischen. Fuer die 200km brauchten wir aber trotzdem 8! Stunden (inklusive der obligatorischen Reifenreparatur ;-) da die Landschaft doch sehr viele Berge und Huegel aufweist. So erreichten wir den Durchgangsort Nong Kiaw. Und da gabs eine kleine Ueberraschung! Alles in allem ist ja Laos schon extrem guenstig, eigentlich noch guenstiger als Indien, doch als wir ein Doppelzimmer fuer 1,5 USD fanden, mussten wir schon ein bisschen schmunzeln :-) Dort trafen wir das erstemal in Lao wieder mehrere Backpacker und wir gingen alle zusammen indisch Essen :-)
Eine weitere Merkwuerdigkeit: Etwa die Haelfte aller Touristen, die wir in Laos trafen waren Schweizer... wahrscheinlich gibt es hier irgendwo ein Nest *g* oder aber die Schweizer lieben die bergige Landschaft Laos...
Generell kann man sagen sagen, dass Laos ein extrem freundliches, absolut unverdorbenes Land ist. Es wirkt als sei Laos erst kuerzlich aus dem Dornroeschen-Schlaf wach gekuesst worden. Keine Bettlerei wie in Indien und bei weitem nicht so touristisch durchorganisiert wie der Nachbar Thailand. Die Bevoelkerung ist was vom liebeswertesten was man sich vorstellen kann und die meisten Gesichter sind uebersaet mit Lachfalten :-) Einfach Zucker!

Am naechsten Morgen erlebten wir dann eines der bisherigen Highlights in Laos: Die Bootsfahrt von Nong Kiaw nach Luang Prabang. Wunderschoen waren die ueberwucherten Felsformationen und die Spiegelungen des Wassers, die sich immer wieder ergaben. Auch ist eine Bootsfahrt desshalb so interessant, da sich in Laos das Leben vorallem entlang der Strassen und der Wasserwege ausbreitet. Die Zeit verging wie im Fluge und nach 7 Stunden erreichten wir Luang Prabang.



Voraussichtlich werden wir nun ein paar Tage in der Stadt bleiben um die diversen Sehenswuerdigkeiten zu erkunden und um die Annehmlichkeiten von Warmwasser und Internet zu geniessen *grins*

So, die Sonne zeigt sich langsam und es wird endlich warm - auf die Tempel, fertig, LOS!

Gruss nach Hause!

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