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Montag, Oktober 30, 2006

Fazit nach einem Monat

Den ersten Monat haben wir jetzt also hinter uns. Den ersten Monat verbrachten wir ja fast ausschliesslich in Rajasthan. Uns hat Rajasthan erstaunlich gut gefallen. Urspruegnlich waren wir eher skeptisch bezueglich diesem Gebiet. Kein Meer, viele klassische Touristenorte und sehr grosse Distanzen. Doch jetzt muessen wir sagen, dass es jede Minute wert war! Die Menschen hier sind wirklich sehr freundlich, das touristische "do you wanna buy something/come and look my shop" hielt sich zu unserer Ueberaschung sehr in Grenzen (liegt vielleicht daran dass noch nicht Hochsaison ist) und die Preise waren durchwegs akzeptabel. Irgendwie hatten die meisten noch gar keine Lust zum feilschen, und so gab es eigentlich immer von Anfang an anstaendige Preise.

Was fuer uns auch noch wichtig ist: Es waren nicht die klassischen Fotomotive TajMahal, Lake Palace und die Forts die den Reiz ausmachten. Sondern es waren die Leute auf der Strasse: Der Riksha Fahrer, der Verkaeufer im Shop oder andere "einfache" Leute! Diese Leute lassen einem, in unseren Augen, das "wahre" Indien spuehren. Darum hatte natuerlich unsere Art zu Reisen den Vorteil, dass wir genau in diesen Momenten Zeit fanden uns auf das Fremde einzulassen und nicht von HotSpot zu HotSpot hassten mussten.
Diese Art zu Reisen ist zum Teil sehr anstrengend und die (europaeischen) Nerven werden teilweise recht auf die Probe gestellt, jedoch erlebt man Indien so wie es halt ist: Das Wunderland! Die Gegensaetze sind ENORM und die sozialen Unterschiede sind fast nicht fassbar. Doch genau dieses Wechselbad ist fuer uns das Abenteuer - die Herausforderung.
Man muss sich auf den Dreck, die Armut und die Bettler einlassen um Indien zu begegnen, und sich nicht in irgendwelchen 5-Stern Hotels und gefuehrten Reisegruppen an Indien vorbei mogeln!

Auch so ne Sache ist die Suche (westlicher Seelen :-) nach der Spiritualitaet in Indien. Ich muss da ein bisschen schmunzeln. Es gibt Leute die meinen kaum ist man in Indien wird man mit Spiritualitaet ueberhaeuft und *flups* ist man erleuchtet *grins* Nee dem ist nicht so! Fuer das muesste man wahrscheinlich ins Kloster oder so. Dafuer bietet Indien einen wahren Trip zu sich selbst, taeglich kann man den Kampf mit sich selber (und Indien ;-) neu austragen. Und genau das ist in unseren Augen die Selbstfindung die wir (Wesis) brauchen! Den unser westliches Ego wird hier ganz schoen auf die Probe gestellt. Aber auch hier gilt: Diese Herausforderung sich dem Moloch Indien zu stellen (und zu bestehen) macht das Abenteuer aus...

Auf das wir auch die restlichen Monate "bestehen" :-)

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